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Aus der Sportchronik

 

1896 Die Crostwitzer "Serbowka" wurde als Radfahrverein 1896 gegründet und gilt als ältester sorbischer Sportverein

1924 Auf Initiative des Lehrers Paul Petasch wurde in Crostwitz am 10.08.24 die Sokoł-Einheit (Falke) gegründet. In ihr vereinigt war vor allem das Gesinde, Arbeiter und Kleinbauern.

1931 Feierliche Weihe der Sokołfahne. Die Fahne in den sorbischen Farben blau-rot-weiß, weist neben dem Falken die Inschrift, Vorderseite: Jednota "Sokoł" w Khrósćicach 1931, Rückseite: "Serbow chcu škitać, dónž dźeń budźe switać! " (Die Sorben will ich schützen, solang der Tag anbricht). Diese Fahne wurde beim einstigen Fahnenträger Johann Kmetsch bis in die achtziger Jahre zu Hause aufbewahrt. Danach wurde sie dem sorbischen Museum in Bautzen übergeben.
Aus den Zeitschriften "Sokołbriefe" geht hervor, dass in den Sokołeinheiten der Kamenzer Gegenden neben dem Turnen auch regelmäßig Fußball gespielt wurde.

1931 gilt daher auch als Gründungsjahr des Crostwitzer Fußballsports.
Die erste Fußballmannschaft spielte unter dem Namen " Segelflugverein" und etwas später als Sokoł Crostwitz.

Die "Wüste-Sahara" ein Stück Brachland am Fuße des 216m hohen Galgenberges war für kurze Zeit die Fußballerkampfbahn.

1933-1936  Nach der Auflösung der Sokołbewegung am 9. April 1933 und mit der Machtübernahme des nationalsozialistischen Regimes spielten die Crostwitzer unter dem Namen DJK- Deutsche Jugendkraft weiter.

Ostermontag 1934 fand das erste Spiel DJK Crostwitz- DJK Radibor (2:2) auf dem neuen Sportplatz an der Schule statt, diese Liegenschaft wurde von der Pfarrei Crostwitz für den Sport zur Verfügung gestellt. Christi Himmelfahrt wurde der Sportplatz feierlich übergeben.

1936-1945 Mit dem Verbot der DJK wurde die Sportbewegung in Crostwitz bis zum Ende des 2. Weltkrieges aufgelöst.

1946-1950 Die Sportgemeinschaft Crostwitz war eine der ersten in der näheren Umgebung, die mit großen Anstrengungen sofort nach dem Krieg den Fußballsport neu belebte. Der Sportplatz an der Schule wurde erweitert und begradigt und man spielte unter dem Namen "Sonja" Crostwitz. Regelmäßige Freundschaftsspiele gegen Studenten-Auswahlmannschaften fanden statt.
Entsprechende Fähigkeiten haben einige Spieler erworben, die in der Kriegsgefangenschaft schon regelmäßig Fußball gespielt haben.
Diese Talente haben Crostwitz in dieser Zeit zur Fußballhochburg gemacht. Im Jahre 1950 zerbrach die Sportgemeinschaft "Sonja" aus verschiedenen Gründen. 

1951-1953 Zur Kirmes 1951 spielte man wieder Fußball in Crostwitz. Die neue Mannschaft nannte sich "Traktor" und erzielte im ersten Spiel ein bemerkenswertes 0:0 gegen Kamenz.
Sektionsleiter der Crostwitzer war Fleischermeister Paul Grubert. Auch diese Mannschaft war nur übers Jahr aktiv.   

Erst 1955 wurde in Crostwitz wieder Fußball gespielt. Unter der Leitung von Lehrer Rudolf Benada und Mannschaftsbetreuer Johann Kus aus Lauske spielte die SG Crostwitz eine gute Rolle in der 2. Kreisklasse.

Ab 1957 führten die Mannschaft Georg Deutschmann als Sektionsleiter und Gerhard Pöpel als Mannschaftsleiter

Wegen nicht ausreichendem Spielerpotentials kam es 1961 zum Zusammenschluss mit der Fußballmannschaft Panschwitz zu einer Betriebssportgemeinschaft Traktor Panschwitz/Crostwitz. Nach einem Spieljahr in der 2. Kreisklasse erreichte man den sofortigen Aufstieg in die 1. Kreisklasse.

1965/66 nach einer guten Saisonvorbereitung belegte man in diesem Spieljahr einen hervorragenden 4. Platz in der 1. Kreisklasse. Die Fußballspiele wurden zuerst im jährlichen Wechsel einmal in Panschwitz und dann wieder in Crostwitz durchgeführt.

1969/70 wurde die Spielerdecke immer dünner, eine kontinuierliche Verjüngung der Mannschaft fand nicht statt. Für die Punktspiele hatte man kaum Auswechselspieler und es wurde kein regelmäßiges Training durchgeführt. In dieser Saison kam es zum Abstieg aus der 1. Kreisklasse. Im folgendem Jahr spielte man in der 2. Kreisklasse weiter und ab Saison 1971/72 hieß die Mannschaft nur noch Traktor Panschwitz.

1971/75 wurde unter der Leitung von Günter Ruprecht aus Tschaschwitz eine Alte Herrenmannschaft gebildet, die bis 1975 regelmäßig Freundschaftspiele bestreitete.

Am 23. April 1981 trafen sich 17 Jugendliche im Sitzungsraum der Gaststätte Wenk und beschlossen, dass in Crostwitz wieder Fußball gespielt werden sollte.
In der Gründungsversammlung am 4. Mai 1981 wurden in der SG Crostwitz drei Sektionen ins Leben gerufen - Sektion Fußball, Sektion Tischtennis, Sektion Frauengymnastik.
Es wurde folgender Vorstand gewählt:
Vereinsvorsitzender: Georg Ziesch
Stellvertreter des Vorsitzenden: Johann Dornick
Kassierer: Georg Mark
Schriftführer: Johannes Matzke
Sektionsleiter Fußball: Christian Schneider
Sektionsleiter Tischtennis: Martin Rietschel
Sektionsleiter Frauengymnastik: Angelika Bedrich
Fußball wurde auf dem schlechten Sportplatz an der Schule gespielt. Tischtennis und Gymnastik betrieb man auf dem Saal Wenke/Krautschick.

1981/82 Die Fußballer starten in der 2. Kreisklasse und belegen mit Trainer Johannes Matzke den 1. Platz mit 56:4 Punkten und 116:24 Toren. Der Aufstieg in die 1. Kreisklasse ist geschafft. Das gleiche Kunststück gelingt der Tischtennismannschaft unter Trainer Martin Rietschel.

1983 wurden durch den Bürgermeister Franz Müller die Arbeiten für die Erweiterung und Erneuerung des Sportplatzes festgelegt. Es sollten auch eine Aschenbahn und eine Weitsprunganlage gebaut werden.

Am 28. Juli 1983 wurde die neue Clubfahne (rot-weiß) anlässlich des Deutschen Turn- und Sportfestes in Leipzig eingeweiht, Fahnenträger war Joachim Hoyer.

Seit 1984 knüpft die SG Crostwitz erste freundschaftliche Kontakte mit der Fußballmannschaft NKS "Start" Namysłow aus Polen. Das erste Freundschaftsspiel war am 18. März 1984 in Namysłow (2:1).

Vom 14. bis 17. August  1986 Sportfest in Crostwitz.
Nach dreijähriger Bauzeit wurde ein neuer Rasenfußballplatz 105x67,5 m, ein Hartplatz 60x40 m, eine 100m Laufbahn und eine Weitsprunganlage feierlich der Öffentlichkeit übergeben.
Besondere Verdienste wurden zuteil dem Bürgermeister Franz Müller, dem Sportfreund Georg Ziesch, Sportfreund Johannes Matzke, Sportfreund Martin Schkoda, welche freiwillig über 4000 Stunden leisteten.   

1990 In der Zeit der Wende wurde vom Sportfreund Johannes Rölke für die SG Crostwitz eine neue Satzung erarbeitet. Die SG Crostwitz wurde als Verein "SG Crostwitz 1981 e.V." beim Amtsgericht in Kamenz registriert. 

1993 Planung und Durchführung des Neubaus einer Grundschule und Mehrzweckhalle - Grundsteinlegung war am 4.12.1993.

Am 18. juni 1994 wurde in Crostwitz der Frauenfußball gegründet. Ihr Eröffnungsspiel gegen die Ralbitzer Frauenfußballmannschaft fand anlässlich des Dorffestes in Crostwitz statt.

1995 Feierliche Übergabe der Grundschule und Mehrzweckhalle am 3.6.95 an die Öffentlichkeit.

Anlässlich der 770-Jahrfeier am 13.8.1995 von Crostwitz beteiligte sich die Sportgemeinschaft am großen Festumzug der Kirchgemeinde. Den Zuschauern wurde die sportliche Entwicklung von ihren Anfängen bis in die heutige Zeit dargestellt. Die "Alte Garde" präsentierte die Sokoł-Fahne, die jungen Sportler trugen die SGC-Fahne.

1996 wurde Matthias Brützke zum neuen Vorsitzenden der Sportgemeinschaft gewählt. Dank des neuen Vorsitzenden wurden am Spielfeldrand zwischen Sportplatz und Mehrzweckhalle 5 m hohe Ballfangzäune über eine Länge von 70 m errichtet, ebenfalls wurde eine Bandenwerbung zwischen dem Rasenplatz und der Mehrzweckhalle angebracht. 

1997/98 Crostwitz hatte zu diesem Zeitpunkt eine 1. und 2. Mannschaft, eine Frauenmannschaft, eine Knaben- und eine Kindermannschaft. Die Frauenmannschaft spielte in dieser Saison ihre ersten Punktspiele.

1998 Übergabe eines kleinen Hartplatzes mit Flutlichtanlage an den Schul- und Vereinssport durch Bürgermeister Peter Scholze und zum Ende des Jahres wurde für den Sport ein Aufenthaltstrakt mit Geräteraum fertiggestellt.

1999 Crostwitz mit den Ortsteilen Horka, Nucknitz, Prautitz, Kopschin und Caseritz besitzt mehrere schöne Sportstätten

Crostwitz: 2 Sportplätze ( 1 Rasenplatz, 1 kleiner Hartplatz, Mehrzweckhalle )

Horka: 2 Sportplätze ( 1 Rasenplatz, 1 Hartplatz)
Freizeiteinrichtung (Bühne, Freisitz, Aufenthalts- und  Verkaufsräume)  

Im Mai 1999 fanden neue Vorstandswahlen statt.

Im Mai 2004 Sportfest in Crostwitz anlässlich 70 jährigen Bestehens des Sportplatzes an der Schule. Das Freundschaftsspiel zwischen SG Crostwitz und SG Radibor endete mit einem 3:2.

Eine neue Flutlichtanlage am Sportplatz wurde im Oktober 2005 auf Initiative des Präsidenten Georg Spittank und Trainer Thomas Paschke errichtet. 

Januar 2006 - Im Hallen- TCM-Turnier gewinnt die SG Crostwitz zum ersten Mal den begehrten TCM-Wanderpokal vor SV St. Marienstern, SG Nebelschütz und DJK "Sokoł" Ralbitz/Horka.

Im Februar 2008 fanden neue Vorstandswahlen statt.

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